Paramount+ bringt „Avatar: Seven Havens“ am 9. Oktober 2026 weltweit an den Start. Der Streamingdienst gab den Termin bei der San Diego Comic-Con bekannt und veröffentlichte zugleich den ersten Teaser. Im Mittelpunkt der animierten Fortsetzung steht eine junge Erdbändigerin, die nach Korra zum neuen Avatar wird – in einer von einer Katastrophe zerrütteten Welt, die sie nicht als Retterin, sondern als Zerstörerin betrachtet. Die Serie umfasst 26 Folgen, verteilt auf zwei „Bücher“, und soll vollständig am Premierentag abrufbar sein. Produziert wird sie von Nickelodeon und Avatar Studios.
- „Avatar: Seven Havens“ startet weltweit am 9. Oktober 2026 bei Paramount+.
- Alle 26 Folgen werden am selben Tag veröffentlicht.
- Die Handlung spielt nach „The Legend of Korra“ und folgt dem nächsten Avatar.
- Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko verantworten die neue Serie als Schöpfer und Executive Producer.
Auf Aang und Korra folgt eine junge Erdbändigerin
Den Ausgangspunkt des Franchise bildet „Avatar: The Last Airbender“, das von 2005 bis 2008 über drei Staffeln bei Nickelodeon lief. Die Serie erzählte von Aang, dem letzten Luftbändiger und Avatar. In dieser Rolle muss er lernen, alle vier Elemente zu beherrschen.
Von 2012 bis 2014 setzte „The Legend of Korra“ die Geschichte mit einem neuen Avatar fort. „Seven Havens“ ist zeitlich deutlich nach Korras Abenteuern angesiedelt und die erste neue Animationsserie aus dieser Welt seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Serienbestellung erfolgte im Februar 2025.
Mit der Wahl einer Erdbändigerin setzt die neue Serie den Zyklus der Avatar-Nachfolge fort, verändert aber zugleich die Bedeutung der zentralen Rolle: Der Avatar gilt diesmal zunächst als Bedrohung für die Menschheit.
Der erste Teaser zeigt eine zerbrochene Welt
Die bei der Comic-Con vorgestellte Handlung beginnt nach einer verheerenden Katastrophe. Die junge Heldin entdeckt, dass sie Korras Nachfolgerin ist. Menschen und Geister machen Jagd auf sie, während sie gemeinsam mit ihrer lange verschollenen Zwillingsschwester die eigene Herkunft aufklären soll. Zugleich müssen beide die Seven Havens retten, bevor die letzten Zufluchtsorte der Zivilisation zusammenbrechen.
Saheli Khan spricht Pavi, Aishu Devan übernimmt Nisha. Zum Ensemble gehören außerdem Akshay Khanna als Karthik, Major Curda als Jae, Sakina Jaffrey als Agam, Darren Barnet als Daemin und Dianne Doan als Zi. Dee Bradley Baker ist in den Rollen von Geet und Ruhi zu hören.
Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko, die bereits das ursprüngliche „Avatar“-Universum entwickelten, fungieren als Schöpfer und Executive Producer. Ebenfalls als Executive Producer beteiligt ist Ethan Spaulding, während Sehaj Sethi als Co-Executive-Producer arbeitet.
Zunächst kommt der Aang-Film, danach die komplette Serie
Noch vor „Seven Havens“ steht ein weiterer Franchise-Termin an: „Avatar Aang: The Last Airbender“ wird am 24. Juli 2026 bei der San Diego Comic-Con vorgeführt und soll am folgenden Tag bei Paramount+ erscheinen. Zusätzlich ist eine einwöchige Kinoauswertung zur Preisqualifikation in New York und Los Angeles vorgesehen.
Ursprünglich war der 9. Oktober als Veröffentlichungstermin für den Aang-Film geplant. Nach einem Online-Leak wurde dessen Start auf den 25. Juli vorgezogen. Der dadurch frei gewordene Oktobertermin geht nun an „Avatar: Seven Havens“.
Anders als frühere „Avatar“-Serien setzt Paramount+ nicht auf wöchentliche Episoden: Für das Publikum bedeutet die Komplettveröffentlichung, dass beide Bücher mit sämtlichen 26 Folgen sofort verfügbar sind.
Der weltweite Start am selben Tag verhindert zudem einen zeitlich versetzten internationalen Serienauftakt. Wie schnell Zuschauer die Geschichte sehen, entscheidet damit nicht mehr der Veröffentlichungsplan, sondern allein das eigene Tempo.
Passt die Veröffentlichung aller 26 Folgen auf einmal zu „Avatar“, oder wäre ein wöchentlicher Rhythmus reizvoller? Teilen Sie Ihre Einschätzung.
























