Der frühere Boxweltmeister Wladimir Klitschko hat sich erstmals öffentlich zum Tod von Hayden Panettiere geäußert. In einem persönlichen Instagram-Beitrag schreibt der 50-Jährige von einer Zeit tiefer Bestürzung und Trauer für seine Familie. Die Schauspielerin, seine frühere Verlobte und Mutter der gemeinsamen Tochter Kaya, starb am Sonntag im Alter von 36 Jahren. Panettiere war vor allem durch die Serien »Heroes« und »Nashville« bekannt. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest; die zuständigen Behörden untersuchen die Umstände ihres Todes.
- Wladimir Klitschko bezeichnet Hayden Panettiere als wichtigen Teil seines Lebens.
- Er will die Erinnerung an sie für die elfjährige Tochter Kaya bewahren.
- Die Schauspielerin starb im Alter von 36 Jahren.
- Eine offizielle Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Klitschko verspricht seiner Tochter ein respektvolles Andenken
Im Mittelpunkt von Klitschkos Abschied stehen nicht ihre frühere Trennung, sondern die gemeinsamen Jahre und ihre Verbindung als Eltern. Die Nachricht von Panettieres Tod mache ihn »tieftraurig«, schreibt er. Sie habe die Welt viel zu früh verlassen.
»Hayden war, auch wenn sie nicht mehr meine Partnerin war, ein wichtiger Teil meines Lebens und die Mutter unserer Tochter Kaya.«
Klitschko veröffentlichte dazu ein älteres Familienfoto, auf dem er mit Panettiere und ihrer damals noch jungen Tochter zu sehen ist; Kayas Gesicht wurde unkenntlich gemacht. Nichts könne die gemeinsam erlebten Momente oder Panettieres Platz in ihrem Leben auslöschen, erklärte er.
Seiner inzwischen elfjährigen Tochter gab Klitschko ein besonderes Versprechen: Er werde stets mit Respekt über ihre Mutter sprechen und dafür sorgen, dass Kaya sich an den Menschen erinnere, der Panettiere gewesen sei.
Panettiere und Klitschko führten über mehrere Jahre eine wechselhafte Beziehung. Sie verlobten sich 2013, ein Jahr später wurde Kaya geboren. Geheiratet haben beide nicht; 2018 trennten sie sich endgültig. Panettiere gab das alleinige Sorgerecht für die Tochter an Klitschko ab.
Kollegen erinnern an Charisma, Humor und Schmerz
Auch frühere Weggefährten aus Panettieres Schauspielkarriere würdigten sie mit persönlichen Worten. Connie Britton, die gemeinsam mit ihr in »Nashville« spielte, beschrieb ihre Kollegin als brillant und strahlend. Für dieses traurige Lied fehlten ihr die Worte, schrieb sie; geblieben sei Herzschmerz.
Schauspieler Charles Esten erinnerte sich an ihre erste Begegnung bei einem Vorsprechen für »Nashville«. Panettiere habe Herz, Charisma, Humor, schnelle Intelligenz und eine besondere Ausstrahlung besessen. Zugleich verwies er auf die Sorgen und den Schmerz, die sie mit sich getragen habe.
Klitschko würdigte ebenfalls ihr »immenses Talent«, mit dem sie eine bemerkenswerte Karriere aufgebaut habe. Zugleich habe sie sich mit den Schattenseiten einer anspruchsvollen Branche auseinandersetzen müssen. Panettiere hatte öffentlich über ihre Erfahrungen mit Sucht und Wochenbettdepression gesprochen und diese Themen auch in ihrer im Mai erschienenen Biografie »This Is Me: A Reckoning« behandelt.
Die Todesursache bleibt Gegenstand der Untersuchung
Panettiere wurde nach Angaben der Berichte am Sonntagnachmittag regungslos in ihrem Zuhause in Greenville im US-Bundesstaat South Carolina gefunden. Polizei und Gerichtsmedizin untersuchen ihren Tod. Nach bisherigen Behördenangaben wurden keine Verletzungsspuren sowie keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder verdächtige Umstände festgestellt. Eine offizielle Todesursache soll erst nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung feststehen.
Eine Obduktion dient dazu, medizinische Befunde zu sichern und eine Todesursache behördlich festzustellen. Für die öffentliche Einordnung bedeutet das: Frühere Aussagen Panettieres über gesundheitliche und persönliche Probleme erlauben für sich genommen keinen Schluss auf die konkreten Umstände ihres Todes.
Klitschko bat darum, die Gefühle und die Privatsphäre der Familie in dieser schweren Zeit zu respektieren.
Sein Statement beendete er mit einem Dank an alle Menschen, die der Familie Unterstützung und Beileid ausgesprochen hätten. Mehr wolle er vorerst nicht sagen. Seine letzten Worte richtete er unmittelbar an Panettiere: »Ruhe in Frieden, Hayden. Mögest du ewigen Frieden finden.«




























