Für Hundefans im deutschsprachigen Raum ist vor einer Bewerbung ein Detail wichtig: Vogue hat die zweite Ausgabe seines Dogue-Wettbewerbs gestartet, nennt in der Ankündigung jedoch keine geografischen Teilnahmebedingungen. Maßgeblich sind deshalb die offiziellen Wettbewerbsregeln. Bis zum 4. August können Halter über die Vogue-App ein Foto ihres Hundes einreichen. Der ausgewählte Vierbeiner erhält ein eigenes digitales „Dogue“-Cover, das am 18. August 2026 erscheinen soll. Das Magazin setzt damit eine Aktion fort, die bei ihrer ersten Ausgabe im vergangenen Jahr 56.749 Einsendungen verzeichnete.
- Die Bewerbung erfolgt über das Formular „Dogue x Open Casting“ in der Vogue-App.
- Fotos können bis zum 4. August eingereicht werden.
- Die Bildkomposition macht 50 Prozent der Bewertung aus.
- Das digitale Cover soll am 18. August 2026 erscheinen.
Die Qualität des Fotos entscheidet zur Hälfte
Bei der Auswahl zählt nicht allein der Hund. Vogue gewichtet die Komposition des eingereichten Fotos mit 50 Prozent. Weitere 25 Prozent entfallen auf die Persönlichkeit des Tieres, soweit sie im Bild erkennbar wird. Die übrigen 25 Prozent bewertet die Jury nach der von Vogue als „Dogueness“ bezeichneten Wirkung.
Damit hängt die Hälfte der Gesamtwertung von der fotografischen Gestaltung ab – ein ausdrucksstarker Hund allein garantiert also noch keinen Erfolg.
Interessierte sollen ihr bevorzugtes Hundefoto über das Open-Casting-Formular hochladen und dabei den dort aufgeführten Anweisungen folgen. Mit der Einsendung akzeptieren Teilnehmer nach Angaben von Vogue die offiziellen Regeln. Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz mitmachen möchte, sollte dort insbesondere prüfen, ob Wohnort und weitere Voraussetzungen eine Teilnahme erlauben.
Der ausgelobte Auftritt ist ausdrücklich ein digitales Cover. Das bedeutet, dass die Ankündigung keinen Platz auf einer gedruckten Vogue-Ausgabe verspricht. Für Halter liegt der Reiz daher vor allem in der Online-Präsentation ihres Hundes unter der spielerisch abgewandelten Marke „Dogue“.
Sechs Vogue-Verantwortliche bilden die Jury
Über die Einsendungen entscheiden sechs Führungskräfte aus Redaktion, Gestaltung, Casting und sozialen Medien. Genannt werden Chloe Malle, Head of Editorial Content bei U.S. Vogue, Global Creative Director Raul Martinez, Global Design Director Parker Hubbard, Global Talent Casting Director Ignacio Murillo, Global Director Social Samantha Sussman sowie Virginia Smith, Global Head of Fashion Network.
Bei der ersten Ausgabe setzte sich Tango durch, ein braun-weißer Hund, dessen Aufnahme ihn auf einem gepolsterten Sessel zeigte. Für die damalige Entscheidung mussten die Vogue-Mitarbeiter aus 56.749 eingereichten Bildern auswählen.
Die hohe Zahl aus dem Vorjahr macht deutlich, dass auch die zweite Ausgabe mit einer breiten Konkurrenz um das digitale Cover rechnen muss.
Die Aktion wird laut der Ankündigung von Raising Cane’s präsentiert. Weitere verbindliche Einzelheiten zu Bewerbung und Teilnahme enthält das offizielle Regelwerk des Dogue-Wettbewerbs.
Welches Kriterium sollte bei einem Dogue-Cover stärker zählen: Bildkomposition, Persönlichkeit oder „Dogueness“?

























